Ein Jahr geht zu Ende…..

…. Und es wird Zeit für einen Rückblick!

Fulminant startete das Jahr mit meiner 6 wöchigen Südostasien Rundreise. In Bangkok startete ich mit Marlen auf der Hochzeit von Tristan und Nan. Nach 2 Wochen Inselhopping mit Marlen ging es für mich  weiter nach Laos und Kambodscha. Ich durfte in den Wochen super liebe und nette Leute kennen lernen. Vielen Dank an Michaela, Mete, Doreen, Anja (http://www.hin-und-zurueck.com/), John, Owen und Clive für die wunderbare Zeit.

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Mit einem Rucksack voller neuen Erfahrungen, Erlebnissen und Bilder ging es dann zurück in das „normale“ Leben. Ich hatte nach diesem Trip doch sehr lang mit Fernweh zu kämpfen, was ich nie gedacht hätte.

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Ende Juni erwartete mich das nächste Highlight 2013. Mein erster Halbmarathon. Eine Zeit von unter 2 Stunden war mein Ziel und darauf wollte / musste ich mich vorbereiten. Ab März ging es 16 Wochen in die Vorbereitung. Als Vorbereitungswettkampf nahm ich am 21.04.2013 den Lauf vom Lions Club in Landshut über 10 KM mit. Mit einer Zeit von 48:26 Minuten und einem Gesamtplatz 34 konnte ich sehr zufrieden sein.

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Die Vorbereitung zog sich doch sehr und dann stand der Halbmarathon in Dresden auch noch auf der Kippe. Das Jahrhundert Hochwasser hatte dem Veranstalter wohl ein paar schlaflose Nächte bereitet. Am Ende war dann aber alles gut und die Veranstalter hatten eine wunderbare Stadtstrecke als Alternative gefunden. Mit einer Zeit von 1:56:11 konnte ich sehr zufrieden sein, hatte ich doch mein Ziel von unter 2 Stunden erreicht. Über den Sommer versuchte ich meine Form bis zum Halbmarathon in Dingolfing zu halten. Ich wollte hier ja meine Zeit aus Dresden verbessern und konnte dies mit 1:48:41 auch.

 

Den Abschluss der Laufsaison bildeten die 2 Marathon Staffeln in München und Frankfurt.
München war mal wieder ein Spendenlauf für das Projekt „Freunde von Hilat Al Bir e.V.“ http://www.hilat-albir.org.

Läufe in der Übersicht

27.10.2013 –> Frankfurt Staffel = 12,6 KM –> 1:02:39WP_20131027_09_28_14_Pro

13.10.2013 –> München Staffel –> 14,36 KM –> 1:13:50

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21.09.2013 –> Dingolfing Halbmarathon –> 1:48:41

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16.06.2013 –> Dresden Halbmarathon –> 1:56:11

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21.04.2013 –> Landshut –> 10KM –> 0:48:26

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Im Juni stand noch die Hochzeit von Franzi und Ronny an. Es war mal wieder wunderschön zu sehen wie 2 Menschen sich vereinen. Ich drücke den Beiden die Daumen, dass Alles so bleibt wie es ist.

Einen kleinen Ausflug machten Marlen und ich noch nach St. Anton im Montafon im Oktober. Mein erster „Wellness“ Urlaub. Ich konnte mich aber mit 2 Wanderungen doch durchsetzen und wir verbrachten ein paar wunderbare Tage in den Bergen.

So das waren meine Highlights in 2013. Danke an ALLE die mich im letzten Jahr unterstützt und begleitet haben. Es war eine tolle Zeit.

Mal schauen was 2014 so bringt. Ein paar Gedanken und Ideen schwirren mir schon durch den Kopf.

Ich wünsche euch allen ein gesundes neues Jahr.

Viele Grüße

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Beim ersten Mal tut es immer weh!

Zwei Wochen war es etwas ruhig hier aber trainiert habe ich trotzdem.

Los ging es mit einem “Bahntraining” auf dem Laufband. 10*400m in jeweils 126 Sekunden. Fertig war ich da nach ganz gut!

Richtig wehgetan hat es am Donnerstag, 90 Minuten durch laufen das erste Mal für mich. Die Strecke war gar nicht so weit. 12 KM! 10 Minuten vor Ende merkte ich dann meine Beine und die wollten nicht mehr. Da habe ich gemerkt warum man auch mal ein paar Kohlenhydrate beim Lauftraining zu sich nehmen sollte. Dafür war der Puls aber wie geplant im GA1 Bereich.

Samstag war im Osinitri eine Laufband Analyse mit Unterstützung von http://www.activplus.net/. Ziel für mich war es rauszufinden ob mein Laufstyle passt. Mein Termin hatte um 14:00 Uhr und konnte somit noch mein Laufkraft Training erledigen. Als ich ans Laufband zu Analyse kam wurde ich direkt auf meine Übungen von Natural Running angesprochen und wie ich im allgemeinen zufrieden wäre. Daraus entwickelte sich dann ein längeres Gespräch über Sinn und Zweck des Ganzen, die Laufseminare und alles was noch so dazu gehört. Etwas Schlauer war ich nach der Analyse, aktuell laufe ich noch mit einem Neutralschuh, Empfehlung für die schnellen und “Wettkampf” Läufe war natürlich ein Wettkampfschuh. Es gab einige Modelle zum testen. Der Brooks Pure Flow hat es mir angetan und ich muss mir den Schuh wohl noch kaufen. Den Tag beendete ich dann mit einem G2 Training und 5 KM in 30 Minuten.

Einen kleinen Zwischenstopp machten wir am Sonntag auf der FIBO in Köln. Nach dem Training am Samstag setzten sich Marlen und ich noch ins Auto um nach Köln auf die größte Sport und Wellness Messe zufahren. Wir hatten das Glück bei einer lieben, netten Kollegin (DANKE EVA) unter zukommen. Die Messe war für mich was ganz besonderes, viele breite Menschen mit unglaublichen Muskelbergen, neue Trainingseindrücke, Interessante Geräte und leider GANZ wenig übers Laufen und Ausdauersport. Klar Cardiogeräte gab es genug.

Das zweite erste Mal sollte am Dienstag diese Woche auf mich warten. Der erste Lauf im Freien und ohne ein Laufband unter den Füßen. Ich musste mich wieder Vorwärts bewegen, was mir im ersten Moment doch recht schwer fiel. Laufband und richtiges laufen sind doch Zwei verschiedene Dinge. Das größte Problem hatte ich eigentlich mit der Geschwindigkeit, es gibt ja keiner mehr das Tempo vor. Ich war dann auf den geplanten 9 KM um 3 Minuten schneller als gedacht und auch der Puls war am oberen Ende des GA1 Bereiches.

Mittwoch wäre Koordinationstraining und Rumpfstabilisation angesagt gewesen. Dies ließ ich auf Grund meines Krafttrainings unter der Woche ausfallen und besucht dafür ein Konzert. Dafür durfte ich mich dann am Freitag zum Ausgleichstraining im Spinning mein Glück versuchen. Ich muss sagen es wird langsam, dass ich im Takt fahren kann.

Den für Samstag geplanten Lauf schob ich auf Grund eines Umzugs auf Sonntag und nahm an meinem ersten “Wettkampf” Landshut läuft (http://www.landshut-laeuft.de/) dieses Jahr teil.

Hier ein Bild vom Start (ich bin der kleine dicke vorn Links mit der 679):

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Das Ziel für mich war es auf Wettkampftempo zu laufen und zu schauen wo ich stehe.

Mit meiner Nettozeit von reichlich 47 Minuten einer Gesamtplatzierung 34ster und in der Altersklassenwertung 4ter konnte ich doch sehr zufrieden sein. Leider war der Puls noch etwas hoch. Der muss bis Juni noch ein ganzes Stück runter, wenn ich nicht nach 15 KM einbrechen möchte. Aber ich muss ja nicht ganz so schnell laufen.

Euch noch einen schönen Sonntag und einen guten Start in die Woche.

Viele Grüße

Christian

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Die letzten 3 Wochen

So es ist etwas ruhig geworden hier auf dem Blog. Getan habe ich trotzdem ein bisschen was.

Warum nur ein bisschen was? Lasst es mich euch erklären.

Vor drei Wochen ging es mit einer Erkältung los. Sonntag Abend ging es mit Schnupfen und Husten los, hieß Montag kein Krafttraining. Naja ich würde es schon aushalten. Dienstag war es leider nicht besser und ich begab mich trotzdem aufs Laufband. Alles gut GA 2 Training nach 36 Minuten und mit einer durchschnittlichen Herzfrequenz von 152 Schlägen beendet und die die Erkältung war wie weg geflogen. Ich wollte mich trotzdem noch etwas schon und ließ die Krafttraining Einheiten weg.

Am Ostersamstag war wiedermal Radfahren angesagt. Ich fühlte mich dabei so gut, dass ich aus den geplanten 45 Minuten 90 Minuten machte. Da die Einheit auf einem Spinningrad abgefahren wurde, kann ich leider nicht sagen wie weit oder schnell ich war. Genug geschwitzt hatte ich und der Puls passt auch. Alles andere zählte nicht. Leider war Ostersonntag das Studio zu und am Ostermontag waren wir noch unterwegs. Also auch nichts mit Training. Naja der nächste Dienstag sollte kommen.

Am Dienstag nach Ostern ereilte mich dann der nächste Rückschlag. Ich durfte zum Arzt und dann auf den OP Tisch. Es wuchs mir mal wieder ein Abszess unter der Achsel. Na dann halt kein Intervalltraining, es sollten ja noch Zwei folgen die nächsten Wochen. Damit war das Krafttraining aber für mindestens 2 Wochen gestorben. Laut Arzt könnte ich aber laufen gehen. So ging es am Donnerstag wieder auf Laufband zum GA 1 Training. Ihr wisst ja schon in welchem Bereich ich mich dabei bewege oder? Mit einer H.F. von 134 Schlägen war ich super zufrieden und denke darauf kann man noch weiter aufbauen.

Mein erstes Intervalltraining wollte ich eigentlich auf einer normalen Tartanbahn absolvieren. Warum musste es eigentlich immer noch so kalt sein? Dann halt wieder aufs Laufband. Marlen hat mir das Training und die Intervalle aber auf meinem Trainingschip gespeichert. So musste ich mich nicht um die Geschwindigkeitseinstellungen kümmern und konnte mich voll aufs laufen konzentrieren.

Eine interessante Erfahrung kann ich sagen. 2 Minuten Traben mit 6km/h dann 11km/h 2:45 Minuten laufen, dann wieder traben usw. das ganze 10 Mal im Wechsel. Bewegen konnte ich mich danach fast nicht mehr.

Den Abschluss der letzten Woche bildete dann am Sonntag nochmal ein GA 1 Lauf über 9 KM. Hier merkte ich das erste Mal, dass 9km/h und GA 1 fast nicht zusammen zubringen sind. Mit 140 Schlägen bin ich wirklich schon am oberen Ende des GA 1 Bereiches.

Da ich noch 70 Tage bis zum Halbmarathon habe sollte das schon noch was werden.

Am Wochenende habe ich mich nochmal zur Ernährungsumstellung entschieden. Mit meiner persönlichen Beraterin werden wir jetzt mal was ausprobieren. Mal schauen ob es für mich den gewünschten Erfolg bringt. Ich werde immer mal wieder nebenbei darüber berichten.

Viele Grüße und euch eine schöne Woche

Christian

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Warum tue ich mir das an?

Warum tue ich mir das an? Waren am Montag meine ersten Gedanken als ich meinen neuen Krafttrainingsplan gesehen habe. Andi, der Trainer aus dem Osinitri, hatte die glorreiche mir einen Krafttrainingsplan um meinen Laufplan zu bauen. Dies hat er mit Bravour gemacht. Ich hätte ihn schlagen können.

Ich hatte ja noch einen Tag Schonfrist. Wir wollten uns erst am Dienstag treffen. Montag hieß es also nochmal nach dem alten Plan trainieren. Weiterlesen

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Noch 98 Tage zum Halbmarathon

So die ersten beiden Trainingswochen sind vorbei. Hier mein kleines Resümee!

Die erste Woche fiel leider komplett ins Wasser. Ich hatte mich vom Zeitplan verrechnet. Naja dann ging es halt diese Woche mit der zweiten Trainingsplanwoche los.

Eigentlich wollte ich Montag im Hotel starte. Eigentlich, weil das Laufband im Hotel mir einen Strich durch die Rechnung machte. So musste ich den ersten Tag auf Dienstag legen. Nach einem langen Kundenmarathon und knapp 4 Stunden im Auto brauchte ich auch die Bewegung am Abend. Ab ging es ins Studio auf Laufband zur ersten Trainingseinheit. Es ging zwar mit dem laufen nur leider konnte ich die geforderte Herzfrequenz nicht erreichen. Die Herzfrequenz war einfach zu hoch um Grundlagenausdauer zu trainieren! Schade!

Mittwoch wäre Trainingsfrei gewesen, es musste halt dann der Oberkörper dran glauben. Ruhen kann ich wenn ich Tot bin.

Für Donnerstag waren eigentlich so Dinge wie, Rumpfstabilisation, Koordination angesagt. Da ich noch keine Ahnung hatte was ich machen sollte entschied ich mich für eine Spinning Einheit um die Ausdauer zu trainieren.

Freitag ist frei Tag, NEIN Krafttraining war angesagt. Samstag gabs Alternativtraining und Laufkraft. Laufkraft bedeutet springen, drücken, steppen und schrägen Hampelmann machen. Zum Alternativtraining stand Fahrrad fahren oder schwimmen zur Auswahl. Schwimmen mag ich nicht, also ging es aufs Fahrrad. Schön war ich konnte meine Geschwindigkeit selbst wählen und Ziel war es 45 Minuten mit 120 Pulsschlägen zu fahren. Das ging sehr gut, nur hatte ich da nach Schmerzen im Po. Kein Wunder bei dem Altherren Sattel wird man nicht froh. Das nächste geht es aufs Spinning Rad, da gibt es es wenigstens einen ordentlichen Sportsattel und kein Sofa.

Heute am letzten Tag der Woche ging es nochmal aufs Laufband, 9KM in 67 Minuten war im Herzfrequenzbereich von 60% – 80% war das Ziel. 60% sind bei mir ca. 115 Schläge pro Minute. Ich war glücklich, dass ich nicht über 150 Schläge gekommen bin.

Es wird spannend ob ich die geforderten Herzfrequenzen in nächste Zeit noch erreichen kann. Ich bekomme das schon hin.

Am Dienstag geht es mit der Vorbereitung weiter und ich bekomme endlich meinen neuen Krafttrainingsplan abgestimmt auf den Natural Runnings Vorbereitungsplan.

Train Hard, Stay Tuned

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Eine Reise zum Halbmarathon?

Ist die Vorbereitung zum Halbmarathon auch eine Reise?

Ja ich glaube schon, Reisen hat auch immer etwas mit neuen Erfahrungen, Grenzgängen und Erlebnissen zu tun. Genau diese Punkte sollen mich auf dem Weg zum Halbmarathon auch begleiten. Die Erfahrungen zu sammeln wie der Körper auf die Umstellung die Belastung etc. reagiert, die Grenzgänge in der Vorbereitung und zum Halbmarathon selber. Habe ich eigentlich die Disziplin an meine Grenzen zu gehen, kann ich es schaffen usw. Es wird hoffentlich auch schöne Erlebnisse geben, ich werde neue Menschen kennenlernen dürfen, mich in der Natur bewegen und dies genießen.

Warum tue ich mir das an? Hmmm, gute Frage, das Leben ändert sich, der Fokus im Leben ändert sich. Letztes Jahr gab es eine große Änderung in meinem Leben und zu dem Zeitpunkt habe ich mir geschworen, 2013 laufe ich mindestens einen Halbmarathon. Ganz einfach also!

Was habe ich bisher getan? Von einem sehr netten Kollegen habe mir die Empfehlung für einen Trainingsplan besorgt. Ich werde mich mit einem Trainingsplan von Dr. Marquardt von www.natural-running.de vorbereiten, dazu gab es noch das Buch Die Laufbibel.

Die Anmeldung zum Halbmarathon ist auch schon durch. Ich werde den Sportcheck Halbmarathon in Dresden am 16.06.2013 als erstes laufen. Nebenbei gab es noch einen Champion Chip von www.mikatiming.de. Über den Chip soll meine Zeit gemessen werden. Das schöne ist, es ist ab jetzt meiner und auch für zukünftige Läufe kann ich diesen nutzten und muss mit den Chip nicht immer ausleihen.

Eigentlich war es das schon. Angemeldet bin ich, Chip ist besorgt, Trainingsplan steht. Jetzt muss ich mich nur noch drauf vorbereiten und laufen laufen laufen um mein Ziel den Halbmarathon unter 2 Stunden zu schaffen.

Viel Spaß beim verfolgen und lesen.

P.S.: Feedback ist wie immer Willkommen

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Wandern auf bekannten Pfaden mit vielen Veränderungen

Hier mal noch ein Bild der Gasse zum Amarin Inn für die es noch nicht kennen!

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Bangkok hatte mich wieder und wollte mich eigentlich gar nicht mehr los lassen. Ich begann den Tag mit einem Frühstück auf der Khao San Road im immer wieder kehrenden Frühstückslokal Chart. Es war zum Glück noch nicht viel los und die Tuk Tuk und Taxifahrer hatten es eher auf die abreisenden Touristen abgesehen. Ziel war es an dem Tag mir noch eine neue Sonnenbrille mit Stärke zu besorgen, etwas Shopping zu betreiben und das Microsoft Office in Bangkok zu besuchen.

Los ging es im ersten Optiker, der leider keine große Auswahl an Sonnenbrillen vorwies. Der dritte war dann meiner, super gute Beratung und das Preisleistungsverhältnis stimmte auch. Leider konnte ich mich bei Zwei Brillen nicht entscheiden und die Verkäuferin gab mir die günstigere kostenlos oben drauf. Ich hatte eigentlich verstanden, dass in diese dann keine Gläser mit Stärke kommen. Erstaunlicherweise wurde ich am nächsten Tag bei der Abholung überrascht, als beide Brillen Gläser mit Stärke hatten. Wie schön jetzt kann ich immer mal wechseln. J

Weiter ging es zum MBK mit dem Taxi ein bisschen shoppen und die Zeit vertreiben. Es war ja gerade Mittagszeit und im Office keine Ansprechbar. Den Fußweg zum Office sparte ich mir bei 36° Celsius im Schatten und fuhr das letzte Mal für diesen Urlaub mit der BTS.

Unser Büro liegt in einem wunderschönen Businesskomplex (Name……) im 37sten und 38sten Stockwerk. Aber erst mal musste ich der Security erklären wo ich hinwollte und das ich keinen Reisepass geschweige denn meinen Perso dabei hatte, der Firmenausweis schien ihm wohl nicht zureichen. Für den nächsten Besuch sollte ich eines der beiden Dokumente aber vorlegen und er würde, weil ich so „nett“ bin, eine Ausnahme machen. Weiter ging die Tortur an der Rezeption. Ich erklärte der netten Dame, dass ich ein MS Mitarbeiter aus Deutschland bin und gern mit einem der TAM Kollegen sprechen wollen würde. Nach langem hin und her und einer netten Kollegin aus dem Partner Bereich durfte ich dann endlich in die heiligen Hallen. Sonti begrüßte mich sehr herzlich und führte mich voller Stolz durchs Büro. Man hatte hier einen super Aus- und Überblick über die Stadt und sah mal wieder die Ausmaße.

Nach vorfühlenden Worten ging es dann ums Geschäft die Arbeit und die Erfahrungen aus beiden Ländern. Schön war noch, dass sein Chef noch dazu kam und wir zu dritt unsere Erfahrungen austauschen konnten.

Die Rückfahrt gestaltete sich etwas schwierig, da der Feierabendverkehr schon einsetzte und typisch Bangkok nichts mehr ging. Ich nahm mir dann für die Heimfahrt einen Motofahrer. Es war eine so geile Erfahrung, die zwar nicht ganz ungefährlich war aber er hat mich ja sicher abgesetzt. Das Gefährliche ist eigentlich, dass der Fahrer immer zwischen den stehenden Autos Schlangenlinien fährt um an vorderster Stelle zu stehen und das Ganze an der nächsten Ampel zu wiederholen. Ich glaube er hatte noch nie so einen dicken Mitfahrer wie mich, da er immer wieder meine Knie an sich drückte um eine Kollision mit den Autos zu vermeiden. Klar bei zwischendrin maximal 5 cm Platz zwischen Knie und Kotflügel ist da auch nicht mehr viel Spielraum.

Den restlichen Abend verbrachte ich dann gemütlich bei 2 – 3 Bier, lecker Pad Thai und 2 Banana Roti (Pancake) von der BESTEN Roti Macherin der Welt. Ja ich habe für euch Beide einen gegessen und ich hoffe die Kalorien kommen bei euch auf die Hüften! Smiley

Dabei durfte ich dann den Videodreh der in Thailand wohl sehr erfolgreichen Alternative Celtic Band Mummy Daddy beobachten und lauschen. Da der Refrain zum gefühlten 50sten mal gespielt wurde empfand ich diesen dann auch als Ohrwurm.

http://www.facebook.com/MummyDaddyBand

Der 2te Tag in Bangkok begann sehr einfach mit einem Frühstück. Da habe ich Anja kennengelernt und irgendwie haben wir uns so gut verstanden, dass wir den ganzen Tag nur auf der Khao San Road saßen und den Tag sowie die Gespräche genossen. Anja steht am Anfang ihrer 6 Monatigen Reise und bloggt auf www.hin-und-zurueck.com. Zurück im Guesthouse war ich um acht Uhr um wie mit Ali vereinbart, nochmal schnell eine Dusche zu nehmen und mich von Ihm zu verabschieden. Es war wieder ein Vergnügen ihn zu treffen.

Bangkok ließ mich dann LEIDER schwer wieder los.

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Am Flughafen war Fremdschämen angesagt. Es sind einfach zu viele alte dickbäuchige „Säcke“ unterwegs und man weiß was sie hier tun. Die laufen Alle rum wie die letzten Assis (Vokuhila Frisur, stinkend, ungewaschen,….) . Die Gedankenschublade hatte gar nicht so viel Platz um alle reinzupacken. Zufällig traf ich noch einen ehemaligen Fußballerbetreuer (Alter würde ich auf Mitte – Ende 50 schätzen) aus meiner B-Jugendzeit in der Münchnerau. Er erzählt mir dann er war auf „Badeurlaub“ in Pattaya. Na klar und sein Kumpel hatte die Thai im Arm. Ich könnte kotzen.

Wenn ich könnte würde ich ein Einreiseverbot für dickbäuchig europäische Alleinreisende 50 jährige Männer beantragen. 😉

Das Resümee von Bangkok, die Stadt wächst und verändert sich rasend schnell, die Khao San Road ist nicht mehr die, die ich 2007 kennengelernt habe und ich verstehe die Individualreisenden von vor 20 Jahren, die nicht mehr hier her wollen. Rollkoffertouristen, Starbucks, MC Donald, Burger King machen leider das Bild kaputt aber zum People Tourismus und lachen eignet sich die Khao San Road mittlerweile sehr gut.

So das war erst mal von mir, wenn ich meine Gedanken ein bisschen gesammelt habe werde ich nochmal einen Feedback zu meiner gesamten Reise schreiben.

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